GESUNDHEIT
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1,2 Mio. Menschen in Sierra Leone unter Quarantäne gestellt

Donnerstag, 25. September 2014 / 11:38 Uhr
aktualisiert: 14:32 Uhr

New York - Vier Tage nach einer landesweiten Ausgangssperre in Sierra Leone hat die Regierung 1,2 Millionen Menschen unter Quarantäne gestellt, um die Ebola-Epidemie einzudämmen. Die Massnahme gelte für drei Bezirke und zwölf Stammesgebiete, sagte Präsident Ernest Bai Koroma

Mindestens 150 neue Ebola-Fälle wurden bei der Kontrolle entdeckt. (Symbolbild)

Port Loko, Bombali und Moyamba werden mit sofortiger Wirkung isoliert, wie Koroma am späten Mittwochabend in einer Fernsehansprache ankündigte.

Bis zum Sonntag galt im ganzen Land eine Ausgangssperre, bei der 30'000 Helfer von Tür zu Tür zogen und mindestens 150 neue Fälle der tödlichen Krankheit entdeckten. Die östlichen Bezirke Kenema und Kailahun standen bereits vor dem Mittwoch unter Quarantäne. Mit den neuen Massnahmen kann sich nun mehr als ein Drittel der gesamten Bevölkerung des Landes nicht frei bewegen.

Nach Liberia sind Sierra Leone und Guinea am schwersten von der Ebola-Epidemie betroffen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind in den drei westafrikanischen Staaten seit Dezember 2013 mehr als 2800 Menschen an der Seuche gestorben.

(flok/sda)


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