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Ägypten will keine Wahlbeobachter

Montag, 6. Juni 2005 / 08:46 Uhr

Kairo - Die ägyptische Regierung hat Forderungen der USA zurückgewiesen, bei der Präsidentenwahl im September internationale Beobachter zuzulassen.

Ägypten verbittet sich eine Einmischung der USA.

Niemand in Ägypten würde eine solche ausländische Überwachung akzeptieren, sagte Aussenminister Ahmed Abul Gheit laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Mena vor dem Aussenausschuss des ägyptischen Parlaments. Eine endgültige Entscheidung der Regierung in dieser Frage stehe aber noch aus.

Wegen demokratischer Defizite ist Ägypten in letzter Zeit unter verstärkten Druck des Hauptverbündeten USA gekommen. Im vergangenen Monat liess die ägyptische Regierung in einem umstrittenen Referendum eine Änderung des Wahlrechts absegnen, so dass bei der Präsidentschaftswahl im Herbst erstmals mehrere Kandidaten antreten können.

(fest/sda)


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