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CIA-Chef in Pakistan verlässt das Land

Sonntag, 31. Juli 2011 / 09:33 Uhr

Washington - Der Chef des US-Geheimdienstes CIA in Pakistan hat das Land nach offiziellen Angaben verlassen. Der Geheimdienstler habe Pakistan aus medizinischen Gründen verlassen, sagte ein US-Beamter der Nachrichtenagentur AFP.

Die Beziehungen zwischen CIA und dem pakistanischen Geheimdienst sind seit dem US-Einsatz gegen Bin Laden angespannt.

Der CIA-Agent geniesse in Washington Respekt und volles Vertrauen, fügte er hinzu. Der Geheimdienstler war für die Überwachung des US-Einsatzes gegen El-Kaida-Chef Osama bin Laden verantwortlich.

Es sei nicht davon auszugehen, dass der Agent nach Pakistan zurückkehren werde, berichtete der Sender ABC News unter Berufung auf pakistanische und US-Beamte. Es handelte sich bereits um den zweiten Rückzug eines CIA-Chefs in Pakistan innerhalb von sieben Monaten.

Der Vorgänger musste das Land verlassen, nachdem ein pakistanischer Beamter eingeräumt hatte, dass dessen Name preisgegeben worden war. US-Beamte sagten ABC, der jüngste Rückzug werde die Arbeit der CIA in Pakistan nicht beeinträchtigen.

Die Beziehungen zwischen der CIA und dem pakistanischen Geheimdienst ISI sind besonders angespannt, seit ein US-Spezialkommando Anfang Mai Bin Laden im pakistanischen Abbottabad tötete, wo dieser schon lange unbehelligt lebte.

Dem ABC-Bericht zufolge war auch die Beziehung zwischen dem derzeitigen CIA-Topagenten in Pakistan und seinen Kollegen beim ISI äusserst angespannt.

(asu/sda)


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