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Cameron Diaz: Vulgäre Rolle entfesselt sie

Dienstag, 12. April 2011 / 15:30 Uhr

Schauspielerin Cameron Diaz machte es grossen Spass, in 'Bad Teacher' eine vulgäre, sexuell freizügige Lehrerin zu spielen. Sie fand die Rolle «befreiend».

Cameron Diaz bereitet das Filmen viel Freude.

Cameron Diaz (38) fand es «befreiend», in ihrem neuen Film eine vulgäre, sexuell aus sich herausgehende Lehrerin zu spielen. In 'Bad Teacher' verkörpert die Beauty Elizabeth Halsey, einen Charakter, der ein Auge auf den Freund ihrer Kollegin wirft, nachdem sie von ihrem eigenen Partner fallengelassen wird. Als Objekt ihrer Begierde wird Sänger und Schauspieler Justin Timberlake in der Komödie zu sehen sein und Diaz hatte während der Dreharbeiten eine Menge Spass.

Die Blondine weiss, dass ihre Figur nicht der sympathischste Charakter ist, sagt aber, das sei genau der Grund, weshalb ihr das Filmen so viel Freude bereitete. «Elizabeth zu spielen war sehr befreiend. Sie schert sich nicht, daher kannst du dich nicht wirklich sorgen. Letztendlich glaube ich, dass ihr Mangel an Selbstrespekt daher kommt, dass ihr jetzt die Fähigkeit gegeben wird, zu realisieren, was sie zu bieten hat und wer sie ist, und sich zu schätzen», erklärte die Aktrice während einer Filmmesse.

Elizabeth spricht unverblümt mit Menschen, was Diaz bewundert. Auch wenn die Schauspielerin zugibt, dass es nicht immer das Beste ist, jemandem genau zu sagen, was man von ihm hält, wünschte sich die Schöne doch manchmal, mutiger mit ihren Meinungen zu sein. «Das Tolle an Elizabeth ist, dass sie die Wahrheit sagt, sie sagt es, wie sie es sieht. Da ist tatsächlich eine grosse Weisheit in dem, was sie sagt», schwärmte die Leinwandgrazie und ergänzte:

Kritik aus einigen Lagern

«Es ist, wie sie es rüberbringt; und ich bin überzeugt, dass es effektiver oder noch mehr gewürdigt werden würde, wenn sie es auf eine weniger beissende Art vermittelt - aber so ist sie nicht.» Aus einigen Lagern schlug der Hollywood-Schönheit jedoch Kritik entgegen, als sie diese Rolle spielte. Einige Frauen behaupteten, Elizabeth sei ein Stereotyp, der anderen Frauen keinen Gefallen täte.

Diaz interessiert sich jedoch nicht für diese Anschuldigungen und sagt stattdessen, die Menschen müssten verstehen, was der Charakter tatsächlich zum Ausdruck bringe. «Ich bin keine Feministin. Alles hat sich über einen Zeitraum entwickelt. Ich glaube, dieser Charakter soll das Gute und Böse repräsentieren von dem, was in einem menschlichen Wesen möglich ist, und das ist etwas, das ich schätze», betonte Cameron Diaz.

(bg/Cover Media)


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