Cheney warnt Firmen vor Iran-Geschäften Samstag, 27. Oktober 2007 / 08:23 Uhr
Washington - US-Vizepräsident Richard Cheney hat ausländische Firmen vor Geschäften mit dem Iran gewarnt. Eine Fortsetzung der Beziehungen werde für die betroffenen Unternehmen negative Folgen haben.
 Drohende Haltung: Dick Cheney.
«Wenn du Handel mit dem Iran betreibst, wirst du Probleme haben, Geschäfte in den USA zu betreiben», sagte Cheney in einem Interview des Senders CNBC.
Die Vereinigten Staaten hatten am Donnerstag die bisher schärfsten Sanktionen gegen den Iran seit fast 30 Jahren verhängt.Sie betreffen drei der grössten staatseigenen Banken sowie Teile des Militärs und zielen darauf ab, sie finanziell zu isolieren.
Cheney geht weiter
Mit seinen Äusserungen ging Cheney weiter als andere Regierungsbeamte. Diese hatten zuvor vor Journalisten erklärt, Strafen gegen ausländische Unternehmen im Fall von andauernden Iran-Geschäften seien nicht geplant.
Die Sanktionen sollten den Anstoss dazu geben, dass die Firmen von selbst auf weitere Geschäftsbeziehungen verzichteten.
(ht/sda)
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