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Cut im hektischen Alltag: Achtsam dem Stress entgegenwirken

Donnerstag, 29. Februar 2024 / 03:55 Uhr

Stress ist lebensnotwendig, aber bei Dauerbelastung eine häufige Ursache verschiedener Erkrankungen. Sowieso sind Menschen leistungsfähiger, wenn sie sich von der Alltagshektik immer zwischendurch eine Auszeit gönnen. Aktive und passive Entspannung sind ohne besonderen Aufwand im Alltag möglich.

Baut sich Stress auf, muss der Körper die entsprechenden Stresshormone wieder abbauen.

Bewegung gegen Stress

Baut sich Stress auf, muss der Körper die entsprechenden Stresshormone wieder abbauen. Dabei unterstützen ihn Entspannungssuchende durch körperliche Bewegung. Bestimmt ist schon einmal ein Mensch in heftiger Diskussion wie ein gefangener Tiger herumgelaufen. Diese unbewusste Reaktion lässt sich durch einen Spaziergang in der Mittagspause oder eine Runde durch den Garten während der Hausarbeit bewusst verwenden. Die psychische Anspannung wird dabei von körperlicher Anstrengung aufgelöst. Der bei Bewegung beschleunigte Kreislauf dient gleichzeitig der besseren Zellversorgung.

Achtsam atmen

Sich selbst beim Atmen zuhören, kann bereits entspannend wirken. Noch intensiver ist der Entspannungseffekt durch Steuern der Atmung. Zum Beispiel wird die Atmung automatisch gleichmässiger, wenn bei jedem Atemzug nach Sekunden mitgezählt wird. Von Eins bis neun, und diese Atemkonzentration dreimal, haucht jegliches Stressempfinden buchstäblich mit aus. Das Argument zählt nicht, dass dafür keine Zeit bleibt. Gerade dann, wenn Menschen Zeitdruck empfinden, sollten sie ausdrücklich einen solchen Cut mitten in die Hektik bringen. Entspannt denkt und plant es sich gleich leichter.

Bei Massagen entspannen

Sportler und Menschen mit Beschwerden nehmen traditionell Anwendungen wie die von Massage Cham in Anspruch. Im Salon herrscht dabei eine Atmosphäre, die sich bereits psychisch wie eine Entspannungsmethode anfühlt. Statt auf ein Kletterwochenende sollten sich dauergestresste Menschen ruhig einmal auf ein Wellnesswochenende mit Massageplan einlassen. Die erzwungene halbe bis dreiviertel Stunde tut dem Körper durch die Behandlung wohl, den Gedanken durch vorübergehenden Stillstand. Masseure spüren sehr wohl, wenn die Besucher angespannt sind. Sie setzen zusätzliche Techniken ein, um eine ganzheitliche Entspannung zu erzielen.

Die Augen entlasten

Eine bewährte Entspannungsmethode ist das »Schauen nach innen.« Es ähnelt einer Meditation, mit dem Unterschied, dass es mitten am Arbeitsplatz oder bei der Haushaltsarbeit durchgeführt werden kann. Dazu setzen sich die Gestressten mit entspannten Schultern auf einen Stuhl und schliessen die Augen. Im zweiten Schritt der Augenentlastung beginnt die Konzentration auf jeden Körperteil, und zwar von unten nach oben. Füsse, Beine, Rumpf, Rücken, Arme und Kopf werden mit dem inneren Blick ertastet und wahrgenommen. Werden die Augen wieder geöffnet, hat sich das gesamte Körperempfinden entspannt und verändert.

Naturgeräusche als Entspannungsmusik

Die besten Naturgeräusche begleiten Menschen bei einem Spaziergang über Wiesen und Felder oder durch einen Wald. Dies ist in städtischer Umgebung und einem termingefüllten Alltag leider nicht jederzeit umsetzbar. Eine gute Lösung für zwischendurch sind jetzt CDs oder Musik-Downloads von Vogelgezwitscher, Wellenrauschen und ähnlichen Naturklängen. Schon 20 Minuten täglich beruhigen die Gehirnwellen. Der Vorteil gegenüber anderen Entspannungsmethoden: Naturgeräuschen zuhören ist mitten während der normalen Tätigkeit möglich, mit dem gleichen Beruhigungseffekt.

Fazit:
Entspannung ist eine Wohltat und wichtig, um langfristig nicht vom Stress eines beruflichen und privaten Alltags krank zu werden. Manche Entspannungsmethoden verlangen einen Cut für eine Weile, andere nur wenig Achtsamkeit im Augenblick. Wenn das direkte Ausbrechen aus der aktuellen Situation gerade nicht möglich ist, kann sanfte Naturmusik dennoch zur Beruhigung beitragen.

(fest/pd)