UNGLÜCKSFÄLLE UND VERBRECHEN
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Deutschsprachiger Erpresserbrief bei Ikea eingegangen

Freitag, 6. Dezember 2002 / 08:16 Uhr

Den Haag - Bei der Möbelhauskette Ikea in den Niederlanden ist kurz vor der Entdeckung zweier Bomben am Mittwoch ein deutschsprachiger Erpresserbrief eingegangen. Dies gab die Polizei in Amsterdam bekannt.

IKEA

Das Schreiben habe Hinweise auf die versteckten Sprengsätze in den Ikea-Filialen in Amsterdam und Sliedrecht enthalten, sagte ein Amsterdamer Polizeikommissar vor Journalisten. Der oder die Absender des in den Niederlanden aufgegebenen Briefs hätten Geld gefordert.

Zur Höhe der Summe wollte sich der Kommissar ebensowenig äussern wie zum Bericht einer niederländischen Tageszeitung, wonach Ikea bereits seit September erpresst werde. Eine Ikea-Sprecherin hatte diesen Bericht dementiert.

Nach dem Bombenfund am Mittwoch hatte die Möbelkette alle zehn Filialen in den Niederlanden geschlossen. Am Donnerstag wurden acht der Niederlassungen wieder für den Verkauf geöffnet.

(bert/sda)