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Die Bevölkerung strömt ins Bundeshaus

Montag, 1. August 2011 / 14:26 Uhr
aktualisiert: 17:43 Uhr

Bern - Trotz prächtigem Sommerwetter haben am Nationalfeiertag rund 4000 Personen das Bundeshaus in Bern besucht. Die meisten Besucher kamen aus der Schweiz, dazu gesellten sich einige Touristen. Sie alle konnten sich am Tag der Offenen Tür im altehrwürdigen Gebäude umsehen und informieren lassen.

Das Bundeshaus in Bern öffnete die Türen für Besucher.

Bereits am Vormittag mussten sich die Besucher eine Viertelstunde gedulden, bis sie Einlass ins Machtzentrum der Bundespolitik erhielten. In der Eingangshalle wurde unter den Augen der drei Eidgenossen Schokolade verteilt, dazu trug das Frauen-Duo "Edeldicht" moderne Jodellieder vor.

Pensionierte, Familien mit Kindern, Touristen und junge Paare wandelten durch die Gänge des Bundeshauses. Wer mehr wissen wollte, liess sich über die Geschichte des Gebäudes sowie die Umbauarbeiten bei der letzten Renovation unterrichten.

Ausnahmsweise Einlass im 3. Stock

Die Besucher erhielten gar die Möglichkeit, den dritten Stock unterhalb der Kuppel mit seinen modernen Sitzungszimmern zu besuchen. Dieser Bereich ist normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Wie bereits in den Vorjahren stellten sich die Ratspräsidenten im Nationalratssaal den Fragen der Bevölkerung - dieses Jahr Nationalratspräsident Jean-René Germanier (FDP/VS) und sein Pendant aus dem Ständerat, Hansheiri Inderkum (CVP/UR)

Der Anlass verlief ohne Zwischenfälle und in einer guten Atmosphäre, wie Andreas Blaser von den Parlamentsdiensten der Nachrichtenagentur sda sagte. Der Zustrom war etwa gleich gross wie in den Vorjahren.

 

(fest/sda)


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