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Diskussion nach jedem Film

Samstag, 17. März 2007 / 22:23 Uhr

Genf - In Genf ist das 5. internationale Filmfestival über Menschenrechte erfolgreich zu Ende gegangen. Rund 16 000 Besucherinnen und Besucher sahen die Filme und nahmen an den anschliessenden Debatten teil.

Beim «Festival international du film sur les droits humains» findet nach jedem Film eine Diskussion mit Experten statt.

Die während der zehn Tage gezeigten Dokumentarfilme hätten zu gehaltvollen Dabatten und Diskussionen beigetragen, teilten die Organisatoren am Abend in einem Communiqué mit. Öffentlichkeit und Spezialisten hätten sich austauschen können.

Das «Festival international du film sur les droits humains» (FIFDH) folgt dem Prinzip «ein Film, ein Thema, eine Diskussion». Nach jedem Film, der jeweils einem konkreten Thema gewidmet ist, findet eine Diskussion mit Experten statt.

In der Preisverleihung gingen der Grosse Preis des Kantons Genf und die spezielle Erwähnung der Jury an «Jesus Camp» von Heidi Ewing und Rachel Grady. Der Film zeigt, wie «christliche Krieger» ausgebildet werden.

Die Jury vergab ihren Spezialpreis an «Itchkeri Kenti» von Florent Marcie. Der junge Regisseur widmete diesem Film über die Geschichte Tschetscheniens elf Jahre seines Lebens.

Preis der Jugendjury

Den Preis der Jugendjury erhielt «Delta, oil's dirty business» von Yorgos Avgeropoulos. Manon Loizeau wurde mit der speziellen Erwähnung für «La malédiction de naître fille» bedacht, und eine weitere Erwähnung ging an Milena Kaneva für «Total denial».

«Swiss sans papiers» von Andreas Hoessli wurde mit dem Preis der World Organisation Against Torture geehrt. Der Film thematisiert das neue schweizerische Ausländer- und Asylgesetz, das im vergangenen September vom Volk gutgeheissen wurde.

(fest/sda)


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