Drei Indoor-Hanfanlagen geschlossen Mittwoch, 14. September 2005 / 21:06 Uhr
Zürich - Die Polizeikorps der Kantone Zürich, Aargau und Appenzell Ausserrhoden haben am 31. August drei Indoor-Hanfanlagen geschlossen. Vier Personen wurden festgenommen.
 Bei der Aktion wurden 3000 Hanfpflanzen vernichtet.
Bei der Aktion wurden 3000 Hanfpflanzen vernichtet und zirka 10 Kilogramm Marihuanablüten und rund 600 Gramm Haschisch sichergestellt, wie die Zürcher Kantonspolizei mitteilte. Zuvor hatten die vier geständigen Schweizer mit ihrer Tätigkeit einen Reingewinn von einigen zehntausend Franken erwirtschaftet.
Die Polizei kam den Hanfanbauern auf die Spur, als Zürcher Fahnder am 31. August in Kollbrunn ZH einen Mann beobachteten. Dieser war gerade dabei, einen Sack mit Marihuanablüten vom Untergeschoss einer Gewerbeliegenschaft in ein Auto zu verladen.
In Begleitung der drei anderen Personen fuhr er ins Appenzeller Vorderland. Dort wurde das Quartett - ein 49-Jähriger, seine 47-jährige Frau sowie zwei 36- und 38-jährige Männer - in einem Bauernhaus beim Hanfblütenpflücken angetroffen und verhaftet.
In einer weiteren Aktion wurde auf dem Mutschellen AG ein Haus durchsucht. Im Luftschutzkeller des Einfamilienhauses wurde daraufhin eine weitere Indoor-Anlage geschlossen.
(bert/sda)
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