US-WAHLEN 2008
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Erster gemeinsamer Auftritt von Obama und McCain

Sonntag, 17. August 2008 / 08:33 Uhr

Los Angeles - In einer Grosskirche im Südosten von Los Angeles sind die US-Präsidentschaftskandidaten John McCain und Barack Obama zum ersten Mal zusammen aufgetreten. Sie begegneten sich allerdings nur kurz auf der Bühne, bevor sie getrennt befragt wurden. Beide bekannten sich zu christlichen Grundwerten.

«Erfreut, Sie zu sehen», sagte Obama zu McCain.

Obama und McCain kamen vor tausenden Besuchern der Grosskirche Saddleback im Südosten von Los Angeles am Samstagabend (Ortszeit) nur kurz zusammen. «Erfreut, Sie zu sehen», sagte Obama zu McCain. «Erfreut, Sie zu sehen», antwortete McCain.

Die beiden begrüssten sich mit einem langen Händedruck und einer Umarmung. Befragt wurden die Rivalen getrennt und jeweils während einer Stunde vom populären Pfarrer und Erfolgsautor Rick Warren.

Während Obama sich für ein Abtreibungsrecht der Frauen aussprach, setzte sich McCain entschieden für die «Pro-Leben-Bewegung» ein, die jede Abtreibung strikt ablehnt. «Menschenrechte beginnen bei der Empfängnis», sagte McCain.

Obama kündigte an, dass er als Präsident Steuererhöhungen für Familien realisieren wolle, die über 150 000 Dollar verdienen. Steuererhöhungen seien notwendig, um die marode Infrastruktur in den USA zu verbessern und um bessere Schulen zu haben.

McCain will als US-Präsident den Terroristenführer Osama bin Laden «bis zu den Toren der Hölle jagen» lassen und ihn seiner Strafe zuführen. McCain nannte den extremistischen Islam eine «Herausforderung des 21. Jahrhunderts».

(smw/sda)


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