Frau im Irak an Vogelgrippe gestorben Montag, 30. Januar 2006 / 16:56 Uhr
Bagdad/Genf - Im Irak ist erstmals ein Mensch, eine junge Frau, an der Vogelgrippe gestorben.
 Die Frau war mit Grippesymptomen in ein Spital gebracht worden. (Archivbild)
Die junge Frau aus dem Dorf Rania im Norden des Landes sei mit dem gefährlichen Vogelgrippe-Virus H5N1 infiziert gewesen, bestätigte das irakische Gesundheitsministerium.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf bestätigte ein Labor in Kairo den Erreger H5N1 in Proben von der Frau. Die Proben würden nun im britischen WHO-Referenzlabor abschliessend untersucht.
Ergebnisse werden in etwa einer Woche erwartet. Bisher seien keine Fälle von Vogelgrippe bei Tieren in dieser Region im Nordirak bekannt, hiess es von Seiten der WHO mit.
Die Frau aus Rania nahe der türkischen Grenze war mit Grippesymptomen in ein Spital in Suleimanija gebracht worden und Mitte Januar gestorben. Das Gesundheitsministerium in der kurdischen Autonomieregion hatte damals erklärt, Laboruntersuchungen zufolge sei die Frau nicht mit dem Virus H5N1 infiziert gewesen.
(smw/sda)
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