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Fussball: GC wieder Leader und als zweites Team in der NLA-Finalrunde

Sonntag, 27. Oktober 2002 / 22:08 Uhr
aktualisiert: 28. Oktober 2002 / 20:42 Uhr

(Si) St. Gallen (1:0 gegen Aarau) und Delémont (2:1 gegen Xamax) haben ihre "Schicksalsspiele" gewonnen, Luzern überraschend zu Hause gegen Thun (1:2) verloren, was zum Zusammenschluss am Trennstrich nach der 17. Runde in der Nationalliga A führte.

GCs Mihai Tararache, links gegen Berns Thomas Haeberli.

Die ersatzgeschwächten Grasshoppers brachten den Young Boys in Bern mit dem 2:0 die erste Heimniederlage der Saison bei und übernahmen von Meister Basel, der am Freitag bei Servette in Genf 1:0 gewonnen hatte, wieder die Tabellenspitze. Damit stehen die Zürcher wie Basel als erste sichere Teilnehmer an der Finalrunde im kommenden Frühjahr fest.

GC kam zu spätem Glück. Richard Nuñez und der Brasilianer Eduardo erzielten die Zürcher Tore in der 84. und 95. Minute. Die Berner haderten nicht nur mit Schiedsrichter Rutz, sondern auch an ihrer ungenügenden Chancenauswertung. Vor allem Johann Berisha vergab erstklassige Skoregelegenheiten.

Wie Thun hat auch Wil, das am Samstag überraschend den FC Zürich im Letzigrund mit 3:1 besiegte, gute Chancen, nächste Saison der Zehnerliga anzugehören. Die beiden Aufsteiger totalisieren fünf Runden vor Qualifikationsschluss 24 Punkte und haben das weit höher eingestufte Servette (23) überholt. Am Trennstrich verblieben Luzern (8.) und Xamax (9., je 20 Punkte), dahinter lauern Neuchâtel Xamax (19) und St. Gallen (17), während Aarau (9) mit grosser Wahrscheinlichkeit die Auf-/Abstiegsrunde vorbereiten kann.
(ps/sda)