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Fussball: Reaktionen aus Österreich nach EM-Vergabe

Donnerstag, 12. Dezember 2002 / 19:04 Uhr
aktualisiert: 13. Dezember 2002 / 15:02 Uhr

Hans Krankl, der Teamchef der Österreicher, sieht den Generationswechsel im österreichischen Fussball durch die EM-Vergabe beflügelt. Für den Österreichischen Projektleiter Graman ist jetzt zweimal Weihnachten.

Zukunftshoffnung Volkan Kahraman (l.) mit Trainer Hans Krankl.

Hans Krankl (ÖFB-Teamchef): "Das war die positivste Entscheidung für den österreichischen Fussball in den vergangenen 30, 40 oder sogar 50 Jahren. Es ist gut für die Infrastruktur, die Stadien und die Jugend von der Vorbildwirkung her. Das Beste, was uns passieren konnte, einfach wunderschön. Die Nationalmannschaft hat noch lange Zeit und befindet sich gerade im Generationswechsel und im Umbau. Wir werden eine Mannschaft aufbauen, die stolz und gut spielen soll."

Herbert Prohaska (Ex-Teamchef von Österreich): "Ich freue mich riesig sowohl für Österreich als auch die Schweiz, beide haben eine sehr gute Arbeit geleistet. Als Fussballnation können wir stolz sein, die Unterstützung der Politik und die Begeisterung in der Öffentlichkeit waren diesmal sehr wichtig für diesen Erfolg."

Wolfgang Graman (Österreichischer EM-Projektleiter): "Die letzten Minuten waren furchtbar. Jeder hat auf ein Zeichen der Exekutiv-Mitglieder geschaut und hat gehofft. Das war wie eine Weihnachtsbescherung."

Gerhard Mayer-Vorfelder (UEFA-Exekutivmitglied): "Das ´echte´ Finale war Österreich-Schweiz gegen Ungarn. Das ist eine gute Entscheidung. Das stärkste Argument ist, dass die Länder eng bei einander liegen und die selbe Sprache sprechen."

(bsk/sda)