Iran beharrt auf dem Recht auf Nukleartechnologie Dienstag, 28. Februar 2006 / 07:16 Uhr aktualisiert: 2. März 2006 / 14:43 Uhr
Tokio - Vor der neuen russisch-iranischen Gesprächsrunde hat Irans Aussenminister auf dem Recht seines Landes auf Nukleartechnologie beharrt.
 Der iranische Aussenminister Manuchehr Mottaki will die gleichen Rechte wie Japan.
Der Iran wolle Rechte wie Japan zur friedlichen Nutzung der Nukleartechnologie, sagte Manuchehr Mottaki in Tokio. Zu Beginn seiner dreitägigen Japan-Reise hatte Mottaki in einem Gespräch mit seinem japanischen Amtskollegen Taro Aso eine Aufgabe des iranischen Atomprogramms und einen Verzicht auf das Recht auf Atomtechnologie bereits als «unmöglich» bezeichnet, wie ein japanischer Vertreter sagte. Mottaki war von 1995 bis 1999 iranischer Botschafter in Tokio.
Der Iran und Russland setzen in Moskau ihre Verhandlungen über einen Ausweg im Atomstreit fort. Nach Angaben aus Russland will der iranische Unterhändler Ali Hosseini-Tash zu Beratungen mit dem russischen Sicherheitsrat zusammenkommen.
Russland will Iran überzeugen, gemeinsam Uran auf russischem Territorium anzureichern. Dadurch sollen die Sorgen der internationalen Gemeinschaft zerstreut werden, der Iran könnte heimlich eine Atombombe bauen.
(fest/sda)
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