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Israel öffnet Grenzübergang

Mittwoch, 20. Juni 2007 / 17:47 Uhr
aktualisiert: 22:02 Uhr

Gaza - Israel hat seinen Grenzübergang zum nördlichen Gazastreifen für Ausländer und Schwerkranke geöffnet.

Die israelische Armee setzt ihre Offensive in den Palästinensergebieten fort.

150 Ausländer sowie 9 Palästinenser, die dringend medizinische Hilfe benötigten, hätten passieren können, sagte eine Sprecherin der Armee.

Unter den neun seien ein Leukämiekranker sowie mehrere Menschen gewesen, die bei den Kämpfen zwischen der Fatah und der Hamas-Bewegung verletzt worden seien.

Derzeit warten noch 100 bis 150 Palästinenser an dem Übergang, die vor den innerpalästinensischen Kämpfen auf der Flucht sind.

Israel hält seine Grenzen zum Gaza-Streifen weitgehend geschlossen, seit die radikalislamische Hamas die Kontrolle über das Gebiet übernommen hat.

Palästinenser dürfen ins Westjordanland

Der jüdische Staat hat angekündigt, alle Palästinenser, die nichts mit militanten Organisationen zu tun haben, über Israel ins Westjordanland reisen zu lassen, das weiter von der von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas eingesetzten Notstandsregierung kontrolliert wird.

Israel liess derweil am zweiten Tag in Folge Hilfskonvois in den Gazastreifen.

Dem Roten Kreuz und der UNO-Ernährungsorganisation WFP wurde erlaubt, 40 Tonnen Fleisch, 200 Tonnen Mehl, 90'000 Liter Milch und 25'000 Liter Speiseöl sowie Impfstoffe über die Grenze zu transportieren.

Die UNO hatte die rasche Öffnung der Grenzübergänge zum Gazastreifen gefordert. Andernfalls drohe in dem Palästinensergebiet eine Lebensmittelknappheit, warnte der UNO-Sonderkoordinator für den Friedensprozess im Nahen Osten.

(rr/sda)


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