«Jugendsession.Aktuell» drei Mal pro Jahr Montag, 24. September 2007 / 13:52 Uhr
Bern - Nicht als kühne Weltverbesserer, sondern als ernst zu nehmende politische Kraft wollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jugendsession wahrgenommen werden. Mit einer ganzen Reihe von Forderungen haben sie sich an Bundesrat und Parlament gewandt.
 Die Jugendsession soll Jugendliche früher ins politische Geschehen einbinden.
So wehren sich die Jugendlichen gegen die Zulassung von Formel-1-Rennen in der Schweiz und wollen noch in dieser Session mit dem Anliegen an den Ständerat gelangen, wie Teilnehmer und Organisatoren zum Abschluss der Veranstaltung vor den Medien in Bern sagten.
Weiter fordert die Jugendsession Prävention gegen Jugendgewalt, Energieetiketten für alle Haushaltgeräte oder die strafrechtliche Verfolgung von Dopingsündern.
Ein besonderes Anliegen ist das Stimmrechtsalter 16. Politische Reife hänge nicht vom Alter ab, fand eine grosse Mehrheit der Teilnehmenden bei der Abstimmung.
«Für die Welt von morgen»
Die 16. Eidgenössische Jugendsession, an der 200 Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren aus der ganzen Schweiz teilnahmen, hatte am Freitag begonnen. Sie stand unter dem Motto «Unzufrieden mit der Welt von heute? Dann engagiere dich für die Welt von morgen».
Fand die von der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände veranstaltete Jugendsession bisher einmal pro Jahr statt, wollen die Jugendlichen fortan mehr Präsenz in Bundesbern zeigen: Künftig findet zusätzlich dreimal pro Jahr eine «Jugendsession.Aktuell» statt.
Während eines Tages wollen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei mit den Themen der anstehenden Session der eidgenössischen Räte befassen. Die erste Auflage findet am 23. November statt.
(rr/sda)
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