«Katrina»-Schäden brechen alle Rekorde Samstag, 10. September 2005 / 08:41 Uhr
Washington - Die Risikoanalysen der US-Firma Risk Management Solutions (RMS) schätzt die Hurrikan-Schäden auf umgerechnet 163 Milliarden Franken.
 Die Umweltverschmutzung ist derzeit noch schwer abschätzbar.
Das teilte die Firma am Freitag in Newark (Kalifornien) mit. Das ist fünf Mal so viel wie der bislang teuerste Hurrikan «Andrew» vor 13 Jahren. Vor einer Woche war das Unternehmen noch von umgerechnet 120 Milliarden Franken (100 Milliarden Dollar) Schäden ausgegangen.
Nach RMS-Schätzungen waren rund 40 bis 60 Milliarden Dollar der Schäden versichert, 15 bis 25 Milliarden Dollar davon entstanden allein durch die Überflutung von New Orleans. Die Schätzungen seien aber nach wie vor vorläufig, warnte Laurie Johnson.
«Es ist das erste Mal, dass eine Flut eine so grosse und industrialisierte Region betroffen hat. Die Behörden haben wenig Erfahrung, um abzuschätzen, wie hoch die Umweltverschmutzung ist, wenn das Wasser abgepumpt ist, und wie lange es braucht, ehe die Region wieder bewohnbar ist.»
(bsk/sda)
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