HINTERGRUND
Anzeige
Kaum Kader-Frauen in der Bundesverwaltung

Mittwoch, 1. Juli 2009 / 13:38 Uhr
aktualisiert: 16:46 Uhr

Bern - In der Bundesverwaltung arbeiten immer mehr Frauen, auch in Führungspositionen. Gerade im obersten Kader ist aber nur eine von neun Stellen von einer Frau besetzt. Am besten vertreten sind die Frauen in den untersten Lohnklassen.

Insgesamt besetzten Frauen 2007 knapp 30 Prozent der Stellen in der Bundesverwaltung.

Trotzdem ortet der Bundesrat bei der Förderung der Chancengleichheit von Frau und Mann «grosse Fortschritte». In einem Bericht für die Jahre 2004 bis 2007 verweist er auf die Zunahme des Frauenanteils von 8,8 auf 11,1 Prozent im obersten Kader. In den übrigen Lohnklassen - mit Ausnahme der untersten - stieg der Frauenanteil aber deutlich langsamer.

Insgesamt besetzten Frauen 2007 knapp 30 Prozent der Stellen in der Bundesverwaltung, 0,9 Prozent mehr als 2004. Auch die Anzahl Angestellter in Teilzeitbeschäftigung nahm nur langsam zu. Fast die Hälfte der Frauen arbeiteten 2007 in Teilzeitbeschäftigungen, aber nur etwa jeder zehnte Mann.

In dem Bericht betont der Bundesrat die Vorbildfunktion der Bundesverwaltung für öffentliche und private Arbeitgeber. Die konkrete Umsetzung der Chancengleichheit von Frau und Mann sei ein wichtiges Anliegen ihrer Personalpolitik. Grosse Fortschritte seien in den letzten Jahren auf dem Gebiet erzielt worden.

(fest/sda)


Artikel-Empfehlungen:

Frauenanteil im Kader der Bundesverwaltung nimmt weiter zu15.Mrz 14:46 Uhr
Frauenanteil im Kader der Bundesverwaltung nimmt weiter zu
Frauen beim Bund auf dem Vormarsch30.Nov 15:50 Uhr
Frauen beim Bund auf dem Vormarsch