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'Kein neues Kyoto-Protokoll'

Donnerstag, 28. Juli 2005 / 07:06 Uhr

Washington - US-Präsident George W. Bush hat am Mittwoch den Zusammenschluss mit Australien, China, Indien, Japan und Südkorea zu einem neuen Klimaschutzbündnis bestätigt.

US-Präsident George W. Bush.

Die neue Partnerschaft ermögliche es den Mitgliedern, mit Hilfe neuer Umweltechnologien eine Antwort auf den Klimawandel zu finden, erklärte Bush in Washington.

Nach seinen Angaben wird US-Aussenministerin Condoleezza Rice und Energieminister Sam Bodman im Herbst mit den Vertretern der anderen Signatarstaaten zusammenkommen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Die neue Partnerschaft

Bushs Umweltberater Jim Connaughton betonte, die neue "Partnerschaft Asiens und des Pazifiks für eine saubere Entwicklung und Klima" habe nicht zum Ziel, das Kyoto-Klimaschutzprotokoll zu ersetzen. Dieses bleibe weiter in Kraft.

Nach seinen Angaben verpflichten sich die Mitglieder des neuen Bündnisses, private Investitionen zum Klimaschutz zu fördern und sich bei der Entwicklung neuer Umweltschutztechniken gegenseitig zu unterstützen.

Konkrete Ziele

Konkrete Ziele zum Abbau der sogenannten Treibhausgase setzt das neue Bündnis nicht; ebensowenig sieht es Sanktionen gegen Verstösse vor.

Die USA und Australien lehnen das erst im Februar in Kraft getretene Kyoto-Protokoll ab; China und Indien sind als Schwellenländer nicht betroffen.

Die erst Anfang Februar in Kraft getretene Vereinbarung verpflichtet die Industriestaaten, ihren Ausstoss von Kohlendioxid und weiteren Treibhausgasen bis 2012 drastisch zu reduzieren.

(bsk/sda)


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