HINTERGRUND
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Klassenerhalt als Ziel

Freitag, 20. Januar 2006 / 00:13 Uhr

Das Schweizer Nationalteam versucht am Wochenende an der Hallen-EM in Eindhoven, den Platz unter Europas Elite zu verteidigen. Bei der letzten EURO vor zwei Jahren klassierte sich die Schweiz auf dem 3. Platz. Favorit ist Titelverteidiger Deutschland.

Nationalcoach Jens Lüninghöner warnt vor zu grossem Optimismus.

Obwohl die Schweizer in der Halle -- ganz im Gegensatz zum Feldhockey -- mit der Elite mithalten können, warnt Nationalcoach Jens Lüninghöner vor zu grossem Optimismus und setzt die Ziele nicht zu hoch an: «Das Minimalziel ist, unter den besten acht von Europa zu bleiben.»

Im Vergleich zur WM 2005 in Leipzig, wo die Schweiz die Halbfinals erreichte, sind Routiniers wie Grandchamp, Bircher, Steinemann und Fischbach nicht mehr dabei.

«Die aktuelle Mannschaft ist individuell nicht mehr so stark. Aber sie ist homogener und hat mehr Erfahrung in der Halle», so Lüninghöner. Deshalb sei es durchaus erlaubt, erneut auf eine Halbfinal-Qualifikation zu hoffen.

Start gegen Holland

Im Startspiel trifft die Schweiz am Freitagmittag auf den Gastgeber. Holland ist auf dem Feld eine Top-Nation und will nun auch in der Halle die Lücke zur Spitze schliessen. Daher haben die Holländer eine spezielle Hallen-Equipe zusammengestellt und gefördert.

Die weiteren Vorrundengegner der Schweiz sind Dänemark und Spanien. Die beiden Gruppenersten qualifizieren sich für die Halbfinals.

Spiele der Schweiz
Freitag, 20. Januar. 12.30 Uhr: Schweiz - Holland. -- 19.00 Uhr: Schweiz - Dänemark. -- Samstag, 21. Januar: 12.45 Uhr: Schweiz - Spanien. -- Die beiden Gruppenersten qualifizieren sich für die Halbfinals.

(bert/Si)


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