Kreuzgegner-Familie verlässt die Schweiz Freitag, 22. Oktober 2010 / 10:06 Uhr aktualisiert: 11:06 Uhr
Triengen LU - Die Freidenker-Familie, die sich in Triengen gegen Kreuze in Schulzimmern zur Wehr setzte, verlässt die Schweiz. Dies teilte die Freidenker-Vereinigung der Schweiz am Freitag auf ihrer Homepage mit. Gegen die Familie seien Morddrohungen eingegangen.
 Der Vater zweier Kinder verlangte die Entfernung der Kruxifixe.
Die aus Deutschland stammende Familie wird demnach das Land «umgehend» verlassen.
Die Freidenker sprechen von einer «Hexenjagd». Es sei erschreckend, dass säkulare Menschen ihre Rechte nicht wahrnehmen könnten, ohne von Behörden und «katholischen Fanatikern» beschimpft und bedroht zu werden.
Der Vater zweier Kinder hatte sich daran gestört, dass in den Schulzimmern Kruzifixe hängen, und verlangte deren Entfernung. Die Behörden von Triengen ersetzten aber nur die Kruzifixe durch schlichte Kreuze. Das kantonale Luzerner Bildungsdepartement empfiehlt den Schulen, Kreuze abzuhängen, wenn sich jemand daran stört.
(ht/sda)
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