WAHLEN 2007
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Letzte Ständeratswahlen in Zürich und St. Gallen

Sonntag, 25. November 2007 / 07:53 Uhr
aktualisiert: 09:46 Uhr

Bern - Heute Sonntag finden in den Kantonen Zürich und St. Gallen die letzten zweiten Wahlgänge in den Ständerat statt. Das eidgenössische Parlament ist danach komplett.

Erika Forster (FDP) will mit Eugen David (CVP) die Wahl Toni Brunners (SVP) verhindern.

Die SVP will ihren Erfolg bei den Nationalratswahlen mit zwei Ständerats-Sitzgewinnen krönen. Sie schickt in Zürich ihren abtretenden Parteipräsidenten Ueli Maurer und in St. Gallen Vizepräsident Toni Brunner ins Rennen.

In Zürich tritt die grünliberale alt Regierungsrätin Verena Diener gegen Maurer an. Nach dem Rückzug der SP-Kandidatin Chantal Galladé hat Diener die Unterstützung der Mitte-Links-Parteien, Maurer jene von SVP und FDP.

FDP-Fraktionschef Felix Gutzwiller war schon im ersten Wahlgang gewählt worden.

Forster und David mit Wahlbündnis

In St. Gallen hatte es dagegen niemand im ersten Durchgang geschafft. Die beiden bisherigen Ständeräte Eugen David von der CVP und Erika Forster von der FDP wollen die Wahl von Herausforderer Toni Brunner mit einem Wahlbündnis verhindern.

Die Kandidatinnen der SP und der Grünen haben sich nach dem ersten Wahlgang zurückgezogen.

In einigen Kantonen wird auch über Sachvorlagen abgestimmt. In Zürich gelangen die Flughafen-Initiative und ein Gegenvorschlag zur Abstimmung.

Die Initiative verlangt eine drastische Begrenzung der Flugbewegungen, der vom Parlament favorisierte Gegenvorschlag geht weniger weit.

In Graubünden und Appenzell Ausserrhoden wird unter anderem über Rauchverbote in Restaurants abgestimmt. In Glarus und Luzern geht es um Gemeindefusionen.

(tri/sda)


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