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Lugano plant für die Nationalliga B

Donnerstag, 30. Mai 2002 / 18:34 Uhr
aktualisiert: 19:05 Uhr

Lugano - Der FC Lugano hat die Hoffnungen auf den Erhalt einer NLA-Lizenz vorzeitig aufgegeben. Schicksalsbewältigung und Wiederaufbau für eine NLB-Saison stehen beim UEFA-Cup-Teilnehmer im Vordergrund.

Zwar haben die Tessiner von der Nationalliga nach dem negativen Entscheid der Kantonsregierung in Sachen Steuerschulden eine Fristverlängerung für die Erfüllung der Auflagen bis Anfang nächster Woche erhalten, doch Krisenmanager Umberto Giovine hat seine Bemühungen, das nötige Geld aufzutreiben, eingestellt. Erstens müsste jemand für die 4 Millionen Franken, die der Klub dem Kanton schuldet, aufkommen, zweitens fehlen weitere 3 Millionen, um das Budget der nächsten Saison auszugleichen. «Wir werden den Wettlauf nicht mehr gewinnen, aber wir wollen das Ziel lebendig erreichen», formulierte Umberto Giovine seine neuen Absichten. Der sofortige Wiederaufstieg und ein respektables Abschneiden im UEFA- Cup lauten die neuen Visionen.

Mittlerweilen machen sich in der ersten Mannschaft des FC Lugano Auflösungserscheinungen bemerkbar. Der Abgang von Trainer Roberto Morinini zu Servette dürfte nur der erste von etlichen Wegzügen sein. Vor allem die Ausländer Zlatomir Zagorcic und Bastida werden neue Arbeitgeber suchen. Der Trainingsbeginn, ursprünglich auf gestern Donnerstag anberaumt, wurde zunächst auf Samstag und später auf den nächsten Donnerstag verschoben.
(sk/sda)