UNGLÜCKSFÄLLE
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Macartney nach Horror-Sturz mit Gehirntrauma

Samstag, 19. Januar 2008 / 19:17 Uhr

Der 30-jährige Amerikaner Scott Macartney hat bei seinem Sturz beim Zielsprung der Hahnenkamm-Abfahrt ein Gehirntrauma (Gehirnerschütterung) erlitten. Er befindet sich zur neurologischen Beobachtung im Spital von Innsbruck, wohin er von Kitzbühel mit dem Helikopter geflogen worden war.

Scott Macartney ist im Spital in Tiefschlaf versetzt worden.

Macartney, der in Tiefschlaf versetzt worden ist, hat sich beim fürchterlichen Sturz nach einem Flug über 60 m mit über 140 km/h aber keine Frakturen oder weitere ernsthaften Verletzungen zugezogen.

Gehirntrauma ist der medizinische Ausdruck für eine Schädelverletzung, bei der auch das Gehirn betroffen ist. Wegen der Gefahr einer Gehirnblutung muss jeder Patient für eine gewisse Zeit zur Beobachtung im Spital bleiben.

Der Unfall von Macartney veranlasste Bode Miller zu einer herben Kritik an den Organisatoren. FIS-Renndirektor Günther Hujara und Rennleiter Peter Obernauer wiesen diese zurück und hielten fest, dass der Sprung nach Wünschen der Trainer vor und während dem ersten Training abgetragen worden ist. Ausser einem Vorläufer ist dort während dem Training auch kein Fahrer zu Fall gekommen.

(bert/Si)


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