GESUNDHEIT
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Mangel an Pflegepersonal kann Leben kosten

Freitag, 12. Mai 2006 / 07:21 Uhr

Bern - Fehlt es an Pflegepersonal, steht die Sicherheit der Patienten auf dem Spiel. Daran erinnern am internationalen Tag der Pflegenden die Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner der Schweiz.

Der SBK stellt den diesjährigen Tag der Pflegenden unter das Motto «Pflege rettet Leben».

Eine aktuelle Studie des Institutes für Pflegewissenschaften der Universität Basel zeigt den Zusammenhang zwischen der Anzahl der diplomierten Pflegenden und der Patientensicherheit, wie der Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK) in einem Communiqué schrieb.

Etwa bei einem reduzierten Personaleinsatz in der Nacht gebe es demnach mehr postoperative Komplikationen und Stürze. Auch die Qualität der Schmerzbehandlung verschlechtere sich nachhaltig. Der SBK stellt den diesjährigen Tag der Pflegenden deshalb unter das Motto «Pflege rettet Leben».

Sicherstellung der Finanzierung

Die angespannte Finanzlage der Kantone dürfe nicht dazu führen, dass diplomiertes Pflegepersonal durch anderes Personal ersetzt werde. Laut SBK würde dies die Sicherheit der Patienten auf unverantwortliche Weise gefährden. Weiter ruft der Verband die Bundespolitiker auf, die Finanzierung der Pflege im KVG sicherzustellen.

Mit einer Karten- und Flyeraktion will der SBK die Bevölkerung für diese Zusammenhänge sensibilisieren. Letztlich seien alle potenzielle Kunden des Gesundheitswesens, rufen die Pfegenden in Erinnerung.

(bert/sda)


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