SPORTHILFE-NEWS
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Martin Annen: «Sport ist eine Lebensschule!»

Mittwoch, 19. März 2008 / 10:00 Uhr

Seit Anfang des Jahres können Unternehmen als Gold-Partner, Partner, Supporter oder Donator die Sporthilfe und damit den Nachwuchssport unterstützen. Der ehemalige Bob-Fahrer Martin Annen beispielsweise sagt JA zum Schweizer Nachwuchssport und setzt sich als Sporthilfe-Donator mit dem Annen Bob Team für Medaillengewinner von morgen ein.

Martin Annen setzt sich für Spitzensportler von morgen ein - so zum Beispiel mit seinem Bild im Sporthilfe-Kalender 2006.

Sporthifle: Weshalb unterstützen Sie die Sporthilfe als Donator?

Martin Annen: Zu meiner Zeit als Nachwuchssportler war ich auch auf Unterstützung angewiesen. Die Sporthilfe hat mich damals finanziell auf meinem Weg zum Spitzensport unterstützt. Die Unterstützungsbeiträge waren nicht wahnsinnig hoch aber als junger Sportler ist man auf jeden Franken angewiesen und für jede Art des Supports dankbar. Mir ist es wichtig, mit meinem Engagement nun etwas zurückzugeben. Ich bin sicher, dass ich als Sporthilfe Donator an der richtigen Stelle investiere.

Als Donator unterstützen Sie auch eine Patenschafts-Athletin – was erwarten Sie von ihr?

Annen: Ich habe eigentlich keine Erwartungen an sie. Ich unterstütze Isabelle Feer, eine OL-Läuferin aus meiner Gemeinde. Nina soll einfach ihren Sport machen. Wenn sie erfolgreich ist, wäre das natürlich schön. Aber auch wenn sie keinen Erfolg hat, weiss ich, dass ich mit meiner Unterstützung etwas Gutes getan habe.

Weshalb sollen Ihrer Meinung nach junge Sporttalente unterstützt werden?

Annen: Ich bin der Meinung, dass das Geld in der Schweiz bleiben soll. Junge Athleten sind ein Vorbild für Gleichaltrige. Das will ich mit meiner Unterstützung fördern und so zu einer vorbildlichen Schweizer Jugend beitragen. Je mehr erfolgreiche Vorzeigeathleten Kinder haben, desto eher sind sie motiviert, in einem Verein oder Club zu partizipieren. Mit der Unterstützung von Nachwuchssportlern fördert man die Vorbilder der nächsten Generation!

Als ehemaliger Bobfahrer – was bedeutet Ihnen Erfolg?

Annen: Sehr viel (lacht). Ich war 15 Jahre aktiv im Sport tätig und habe gelernt, dass man schlussendlich ohne Erfolg nicht weiter kommt.

Hatten Sie ein Rezept für Ihren Erfolg?

Annen: Ich kann nicht sagen, dass ich immer nach dem gleichen Muster gearbeitet habe. Es gibt kein Rezept, das für alle erfolgsversprechend ist. Das Entscheidende ist, dass man mit Leidenschaft und vollem Engagement hinter seiner Sportart steht und in Kauf nimmt, dass daneben oft nur wenig Zeit für anderes bleibt.

Welchen Tipp würden Sie jungen Sportlern mit auf den Weg geben?

Annen: Wer zu den Besten gehören will, muss den Erfolg ins Zentrum stellen. Aber nichtsdestotrotz sollen sich junge Sportler bewusst sein, dass sie mit dem Sport sich selbst etwas Gutes tun. Sport ist eine Lebensschule und bietet auch immer eine Perspektive für nachher.

(Sporthilfe)


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