HINTERGRUND
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Nur T-Shirt und Sonnencreme nützen nicht

Donnerstag, 3. Mai 2007 / 17:16 Uhr

London - Der Schutz der Haut vor Hautkrebs auslösenden UV-Strahlen der Sonne ist komplizierter als bisher angenommen. Wie Forscher um den Dermatologen Stephan Lautenschlager vom Züricher Triemli-Spital feststellten, schützt nicht jede Kleidung die Haut ausreichend vor der Sonne.

Sonnencreme muss grosszügig und häufig eingerieben werden.

Das Tragen von locker gewebter Baumwoll- oder Leinenkleidung biete keinen genügenden Schutz, heisst es in der Studie, die in der Online-Ausgabe der Medizinerzeitschrift «The Lancet» veröffentlicht wurde.

Effektiver seien dichter gewebte Kleidung aus Jeans-Stoff, Wolle und Polyester oder auch nach dem Waschen eingelaufene Kleider.

Sonnencremes werden der Studie zufolge von den meisten Menschen falsch eingesetzt - sie tragen zu wenig auf und reiben sich zu selten neu ein.

Auch die Frage, ob die Cremes das Risiko einer Hautkrebserkrankung verringern helfen, sei nicht geklärt, bemängeln die Autoren der Studie, für die Sonnenschutz-Massnahmen weltweit analysiert wurden.

Erwiesen sei allerdings, dass keine Creme geeignet sei, ein Sonnenbad unbegrenzt auszudehnen. Der beste Schutz vor der gefährlichen UV-Strahlung sei neben dicker Kleidung, die Sonne zu meiden, schreiben die Experten.

(rr/sda)


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