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Obama bei Geheimdienst: CIA wichtiger denn je

Montag, 20. April 2009 / 23:04 Uhr

Washington - US-Präsident Barack Obama hat dem Geheimdienst CIA seine volle Unterstützung bei der künftigen Arbeit zugesichert und sich zugleich erneut von Folterpraktiken unter der Regierung seines Vorgängers George W. Bush distanziert.

Barack Obama rief die CIA-Mitarbeiter dazu auf, sich nicht entmutigen zu lassen.

Bei einem Besuch im CIA-Hauptquartier in Langley (Virginia) verteidigte Obama weiter die kürzliche Veröffentlichung interner Aufzeichnungen aus der Bush-Zeit mit detaillierten Beschreibungen der brutalen Verhörmethoden.

Kritiker auch bei der CIA hatten ihm vorgeworfen, mit diesem Schritt der Sicherheit des Landes geschadet zu haben. In der vergangenen Woche hatte Obama den an Folter beteiligten CIA-Mitarbeitern bereits Sicherheit vor Strafverfolgung zugesagt.

Die CIA sei angesichts der zahlreichen neuen «unkonventionellen» Herausforderungen unter anderem durch Terroristen «wichtiger denn je», sagte Obama vor Geheimdienstmitarbeitern.

Er äusserte mit Blick auf die Behandlung mutmasslicher Terroristen Verständnis für das Zwiespältige: Es sei schwierig, Menschen zu schützen, die selbst keinerlei Skrupel hätten, sagte der Präsident. Aber amerikanische Ideale müssten auch dann die Leitlinie sein, wenn es «hart» sei. «Das ist es, was uns anders macht», sagte Obama.

Mit Blick auf die umstrittenen Foltermethoden und deren Aufzeichnungen rief der Präsident die CIA-Mitarbeiter auf, sich durch die Vorgänge nicht entmutigen zu lassen. Aus Fehlern «lernen wir», sagte Obama.

(sl/sda)


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