«Quer» sammelt über 1,2 Mio. Franken Samstag, 27. August 2005 / 14:05 Uhr aktualisiert: 14:37 Uhr
Zürich - Die Benefiz-Ausstrahlung zugunsten der Hochwassergeschädigten der Sendung «Quer» von Schweizer Fernsehen DRS hat am Freitagabend bis zum Schluss der Sendung rund 1,2 Millionen Franken eingebracht.
 Die von Prominenten aus diversen Sparten bedienten Spendentelefone liefen auf Hochtouren.
Kinder, Jugendliche, Private und Unternehmen seien dem Spendeaufruf gefolgt und hätten sich mit den Opfern des Hochwassers solidarisch gezeigt, sagte Robert Neuhaus, Sprecher von SF DRS.
Bundespräsident Samuel Schmid sagte in der Sendung, durch den Verzicht auf den Ausflug der Botschafterkonferenz ins Seeland und andere Änderungen sei einiges eingespart worden. Hinzu seien spontane Spenden der Diplomaten gekommen.
So könne er als Bundespräsident der Glückskette 25 000 Franken überreichen. Dazu komme noch eine Spende der US-Botschaft in Höhe von 50 000 Dollar (rund 65 000 Franken).
Freiwillige Helfer meldeten sich
Laut Neuhaus war auch die zum Sendestart aufgeschaltete Internetseite www.hochwasser.sfdrs.ch ein Erfolg. Rund 300 Beiträge von freiwilligen Helfern seien dort eingetragen worden. Gemeldet hätten sich Feuerwehreinheiten, Leute mit mobilen Ausrüstungen, aber auch Private, die sich zum Putzen und Schaufeln zur Verfügung stellten.
Wie es in der Sendung weiter hiess, liefen die von Prominenten aus diversen Sparten bedienten Spendentelefone auf Hochtouren. Das Geld fliesst an die Glückskette. Diese führt am Mittwoch einen nationalen Sammeltag durch.
(gg/sda)
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