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SEV-Flugblattaktion gegen SBB-Abbaupläne

Dienstag, 4. April 2006 / 08:49 Uhr

Bern - Mit einer Flugblattaktion haben Eisenbahnerinnen und Eisenbahner ab dem frühen Dienstagmorgen in den grossen Bahnhöfen über die Abbaupläne der SBB informiert.

Ein Intercity flitzt durch die Nacht beim Bahnhof Luzern.

In der Kündigung des GAV sehen sie «eine Kampfansage»; der Arbeitsfriede sei gefährdet. Die Aktion wurde vom Schweizerischen Eisenbahn- und Verkehrspersonal- Verband (SEV) organisiert, wie dieser mitteilte. Die Reisenden seien auf Flugblättern über die Situation nach der Kündigung des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) durch die SBB informiert worden.

Sie seien daran erinnert worden, «dass das Personal rund um die Uhr - bei jeder Witterung, jeglichen äusseren Bedingungen und an Orten wie zwischen den Gleisen und in Tunneln - Tag für Tag im Einsatz steht für den besten öffentlichen Verkehr Europas».

Kampfansage der SBB-Führung

«Das Personal sieht in der Kündigung des GAV eine Kampfansage», wird SEV-Vizepräsident François Gatabin im Communiqué zitiert. Die Abbaupläne der SBB - weniger verdienen, länger arbeiten, weniger soziale Sicherheit - gefährdeten den Arbeitsfrieden und stellten damit den öffentlichen Verkehr auf dem heutigen Niveau in Frage.

(ht/sda)


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