SRG-Chef Walpen: Wir würden intervenieren Sonntag, 3. August 2008 / 10:56 Uhr aktualisiert: 15:26 Uhr
Zürich - «Die Chinesen werden Mühe haben, Relevantes zu verheimlichen», sagte SRG-Chef Armin Walpen in einem Interview mit der Zeitung «Sonntag» und kündigt an: «Würde die SRG tatsächlich in ihrer Berichterstattung schwerwiegend behindert, werden wir intervenieren.»
 SRG-Chef Armin Walpen glaubt nicht, dass die Chinesen Relevantes verheimlichen könnten.
Zensur durch die Chinesen müsse aber nicht zur Konsequenz haben, dass die SRG die Olympischen Spiele boykottiert. «Denkbar und wohl unangenehmer für die Verhinderer wäre wohl, wenn wir - und damit meine ich nicht nur die SRG, sondern auch weitere Mitglieder der Europäischen Rundfunkunion - die Berichterstattung intensivieren und vermehrt Hintergründe aufzeigen», sagte Walpen.
Er kritisierte zudem die exorbitanten Kosten für die Übertragungsrechte: «Die hohen Kosten für den internationalen Fussball und die Olympischen Spiele haben zur Folge, dass für andere Sportarten und Sportveranstaltungen weniger Geld vorhanden ist. Das müsste vor allem dem IOC zu denken geben.»
(tri/sda)
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