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Schweiz: Fussball-WM am meisten gegoogelt

Dienstag, 16. Dezember 2014 / 07:39 Uhr
aktualisiert: 11:34 Uhr

Zürich - Die Fussball-WM in Brasilien hat die Schweizer Internetgemeinde in diesem Jahr am stärksten beschäftigt. «WM 2014» war der meistgesuchte Begriff bei Google in der Schweiz. Daneben stiessen besonders Menschen und ihre Geschichten auf grosses Interesse.

Ein Thema, das wohl unser ganzes Land beschäftigte.

Besonders tragische Schicksale wie Michael Schumachers Unfall und der Freitod von Robin Williams lösten viele Suchanfragen aus, wie Google am Dienstag mitteilte.

Auch polarisierende Persönlichkeiten wie die Eurovision Song Contest-Siegerin Conchita Wurst oder die Schauspielerin Jennifer Lawrence schafften es in die Top Ten der Suchbegriffe mit der grössten Zunahme im Vergleich zum Vorjahr.

Das neue iPhone

Bei den Sachbegriffen wurde neben der Weltmeisterschaft vor allem nach Informationen über das neue iPhone 6, über Ebola, Sotschi und Netflix gesucht. Zunehmend wenden sich die Nutzer auch mit Fragen an die Suchmaschine. «Was ist PayPal» war in diesem Jahr laut Google die häufigste. Stark gefragt waren aber auch Erklärungen der Begriffe «Schmand» und «Ecopop».

Gerigate vor Nacktkünstlerin

Kaum überraschend dürfte, wer oder was die Liste der «Schweizer Skandale und Aufreger» anführt. Der Badener Stadtammann und Grünen-Nationalrat Geri Müller hat es mit seiner Nacktselfie-Affäre ganz an die Spitze dieser Kategorie gebracht. Den zweiten Platz belegt die Schweizer Konzeptkünstlerin Milo Moiré, die ebenfalls dank nackter Haut 2014 ein Suchanfrage-Hoch erlebt hat.

Auf reges Interesse gestossen sind in diesem Jahr auch der Hafenkran in Zürich, die Love Life-Kampagne und der jugendliche Straftäter Carlos. Spät gestartet und dennoch auf die Liste geschafft hat es auch der Carna-Grischa-Skandal.

Schweizer Veranstaltungen

In der Kategorie der Schweizer Veranstaltungen hat in diesem Jahr das Flugspektakel AIR14 das Paléo Festival an der Spitze abgelöst. Das Westschweizer Musikfestival behauptet sich jedoch noch immer auf dem zweiten Platz, gefolgt vom Zürcher Sechseläuten, das ebenfalls ein ungebrochenes Suchinteresse auslöst.
(awe/sda)


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