GESELLSCHAFT
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Sterblichkeit bei 15- bis 19-jährigen Jungen sehr hoch

Dienstag, 1. September 2009 / 16:45 Uhr
aktualisiert: 2. September 2009 / 10:32 Uhr

Paris/Berlin - In der Schweiz geht es den Kindern gut: Laut einem OECD-Vergleich leben weniger als 10 Prozent in relativer Armut. Punkto Bewegung stehen sie allerdings in den hinteren Rängen der OECD-Länder.

Jugendliche leiden in der Schweiz unter Bewegungsarmut.

Dies geht aus dem Bericht «Doing Better for Children» hervor, der am Dienstag von der Organisation für Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) veröffentlicht wurde. Danach gibt die Schweiz deutlich mehr Geld für ältere Kinder und Jugendliche aus als für jüngere Kinder.

Die meisten Kinder und Jugendlichen leben in der Schweiz in guten materiellen Verhältnissen. Die Familieneinkommen sind die dritthöchsten in der OECD. Mit 9,4 Prozent liegt der Anteil der Kinder, die in relativer Armut leben, deutlich unter dem OECD-Mittel von 12,4 Prozent.

Allerdings leiden Jugendliche in der Schweiz unter Bewegungsarmut. In keinem anderen OECD-Land ist bei den 11 bis 15-Jährigen der Anteil der Kinder, die unter Bewegungsarmut leiden, grösser.

Nur 13,1 Prozent der 11- bis 15-Jährigen gaben an, täglich Sport zu treiben. Allerdings stammen die Zahlen aus den Jahren 2005/06. Besonders bei Mädchen ist das Bewegungsdefizit gross.

Die Sterblichkeit bei 0- bis 19-Jährigen liegt etwa im OECD-Schnitt. Bei den 15 bis 19-jährigen Jungen ist er deutlich über dem OECD-Schnitt und fast um 40 Prozent höher als in Deutschland und mehr als doppelt so hoch wie in Japan.

(smw/sda)


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