Syriens Präsident Assad zu Treffen mit Obama bereit Mittwoch, 18. März 2009 / 20:41 Uhr
Rom - Syriens Staatschef Baschar al-Assad hofft auf ein Treffen mit US-Präsident Barack Obama und hat angeboten, zwischen dem Westen und dem Iran zu vermitteln.
 Syriens Staatschef Baschar al-Assad hofft auf ein Treffen mit US-Präsident Barack Obama.
Der US-Abzug aus dem Irak, Obamas Friedenswille und die Schliessung von Guantanamo hätten ihn beeindruckt, gab Assad in einem in der italienischen Zeitung «La Repubblica» veröffentlichten Interview zu verstehen.
Ausserdem zeigte sich Syriens Präsident bereit, die Friedensverhandlungen mit Israel wieder aufzunehmen. Grösstes Hindernis für einen Frieden in Nahost ist nach seinen Worten die Stärkung des rechten Lagers in der israelischen Gesellschaft. Deutlich werde dies im Aufstieg von Benjamin Netanjahu.
Obama hatte in diesem Monat zwei Vertreter in die Region geschickt, die unter anderem die Wiedereröffnung einer Botschaft in Syriens Hauptstadt Damaskus sondieren sollten.
Nach der Ermordung des früheren libanesischen Ministerpräsidenten Rafik al-Hariri 2005 hatten die Vereinigten Staaten ihren Botschafter aus Syrien abgezogen. Syrien hat die Vorwürfe, es sei in die Tat verwickelt gewesen, stets bestritten.
(smw/sda)
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