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Syrische Sicherheitskräfte erschiessen Demonstranten

Freitag, 29. Juli 2011 / 09:29 Uhr
aktualisiert: 30. Juli 2011 / 13:04 Uhr

Amman - Syrische Sicherheitskräfte haben bei den jüngsten Protesten gegen Präsident Baschar al-Assad mindestens 20 Demonstranten erschossen. Dies teilte die syrische Menschenrechtsorganisation Sawasiah mit.

Seit mehreren Monaten wird nun in Syrien protestiert - bisher ohne Erfolg.

Auch wurden in den vergangenen zwei Tagen Aktivisten zufolge abermals zahlreiche Menschen festgenommen worden, darunter Hunderte allein in der Hauptstadt Damaskus. Dennoch seien die 17. Woche in Folge nach den Freitagsgebeten im ganzen Land erneut Tausende gegen Assad auf die Strassen gezogen.

Die staatliche Nachrichtenagentur meldete, ein Mitglied der Sicherheitspolizei sei an der Grenze zum Irak getötet worden. Ausserdem hätten Saboteure in der Nähe von Homs einen Anschlag auf die Export-Ölpipeline verübt. Die zentralsyrische Stadt ist eine Hochburg der Proteste.

Eine unabhängige Überprüfung der Berichte von Anwohnern und Menschenrechtlern ist nicht möglich, da Syrien die meisten ausländischen Journalisten ausgewiesen hat. Die Sicherheitskräfte gehen seit Monaten gewaltsam gegen die Demonstranten vor, die Demokratie und ein Ende der seit vier Jahrzehnten dauernden Herrschaft der Familie Assad fordern.

 

 

(bg/sda)


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