UNO fordert CIA-Ermittlungen in obersten Ebenen Freitag, 28. August 2009 / 08:14 Uhr
Genf - Die in den USA eingeleitete Untersuchung der umstrittenen CIA-Verhörmethoden bei Terrorverdächtigen muss nach Meinung der UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte bis in die obersten Ränge der Politik vordringen.
 Die Bush-Administration gerät weiter ins Schieflicht.
«Und das schliesst jene mit ein, die die Politik entwickelt haben, die die Befehle gegeben haben», sagte Navi Pillay der Nachrichtenagentur Reuters.
Zugleich forderte sie Europa auf, bei der geplanten Auflösung des US-Gefangenenlagers Guantanamo einen Beitrag zu leisten. «Je schneller die europäischen und andere Länder Präsident (Barack) Obama helfen, Guantanamo zu schliessen, umso besser ist es für die Menschenrechte der Gefangenen.»
Obama hatte kurz nach seinem Amtsantritt eine Reihe von Verhörmethoden verboten, die von seinem Vorgänger George W. Bush genehmigt worden waren. Kritiker haben sie als Folter angeprangert. Ein Sonderermittler soll nun den Folter- und Misshandlungsvorwürfen nachgehen.
(ht/sda)
Artikel-Empfehlungen:
 | 21.Okt 08:35 Uhr
|
 | 16.Okt 18:46 Uhr
|
 | 29.Sep 07:27 Uhr
|
 | 18.Sep 20:11 Uhr
|
 | 27.Aug 21:21 Uhr
|
 | 25.Aug 18:37 Uhr
|
 | 23.Apr 16:04 Uhr
|
 | 20.Apr 09:06 Uhr
|
|