US-Unteroffizierin: Lieber nackt als in Uniform Donnerstag, 31. Mai 2007 / 13:23 Uhr aktualisiert: 13:50 Uhr
Die vom Drill-Sergeant zum Playboy-Model mutierte Michelle Manhart hat bereits Karriere darin gemacht, Piloten Gewehr bei Fuss stehen zu lassen.
 Michelle Manhard zieht sich für einen guten Zweck aus. (Ausschnitt der PETA-Anzeige)
Manhart, die den USA stolz seit 1994 diente, machte jüngst Schlagzeilen, als die Air Force sie in ihrem Rang runterstufte, weil sie mehr als nur ihre «Waffen» in der Februar-Ausgabe des US-Playboy präsentierte.
Die Luftwaffe reagierte entsetzt. Oscar Balladares, Sprecher der Lackland Air Force Base: «Dieses Verhalten entspricht nicht den hohen Massstäben, die wir von unseren Fliegern erwarten. Es entspricht auch nicht den Grundwerten der Luftwaffe.»
Keiner Schuld bewusst
Michelle Manhart, Mutter zweier Kinder, ist sich keiner Schuld bewusst: «Ich habe nichts Unrechtes getan. Deshalb dachte ich auch nicht, dass das eine grössere Sache werden würde.»
Die junge Frau aus Kalifornien kam 1994 zur Air Force, hatte Einsätze in Kuwait (2002). Danach bildete sie in Lackland (Texas) Soldaten aus.
Manhart, die genauso lebhaft wie grossartig ist, stand für ihr Recht, sich selbst auszudrücken, gerade und nahm schliesslich ihren Abschied.
Und weil sie genauso leidenschaftlich für den Schutz von Tieren vor Missbrauch kämpft, ist sie die jüngste Rekrutin für eine «Lieber nackt als in Pelz»-PETA-Anzeige.
(li/news.ch mit Agenturen)
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