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Versace 2002 in die roten Zahlen gerutscht

Freitag, 20. Juni 2003 / 11:23 Uhr

Mailand - Das italienische Modehaus Versace ist 2002 tief in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich gab es einen Verlust von umgerechnet 8,9 Mio. Franken. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 11,2 Mio. Franken erwirtschaftet.

Diania Ross im Versace Kleid.

Der Umsatz fiel auf 744 (Vorjahr: 786) Mio. Franken, wie Versace in Mailand mitteilte. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen schrumpfte auf 61,6 (74) Mio. Franken.

Nach Informationen des Wall Street Journal soll bis Ende Juli ein Sanierungsplan stehen. Demnach wird angestrebt, die Kosten bis 2004 um 77 Mio. Franken zu drücken und die Lagerhaltung im kommenden Jahr um 15 Prozent zu senken.

Trotz der Schwierigkeiten wolle das Modehaus unabhängig bleiben, sagte Versace-Präsident Santo Versace der Zeitung. Das Unternehmen habe zwar in den vergangenen zwei Jahren Gespräche mit möglichen Partnern über eine Beteiligung von 20 bis 30 Prozent geführt, sich aber schliesslich für die Unabhängigkeit entschieden.

(bsk/sda)