WM 2002
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WM-Schiedsrichter - Es hagelt Kritik!

Sonntag, 23. Juni 2002 / 13:00 Uhr

Seoul - WM-Schiedsrichter im Schussfeld harscher Kritik. Nach klaren Fehlentscheiden vor allem gegen Italien reklamieren nun auch die Spanier die Ursache für ihr überraschendes Ausscheiden gegen Südkorea beim Unparteiischen.

Es ist ein altbekanntes Lied, allerdings mit neuem Hintergrund.

Mit Schlagzeilen wie «Diese WM ekelt uns an», «Die grösste Schande in der Geschichte der WM» oder «Die Endrunde ist eine Farce» reagierte die spanische Presse auf das Out der Iberer gegen Gastgeber Südkorea. Grund der Empörung der Südeuropäer ist die klägliche Leistung des Schiedsrichter-Trios um den ägyptischen Referee Gamal Ghandour.

Zwei reguläre Tore der Spanier sind annulliert worden. Beim Eigentor von Tae-Young Kim kurz nach der Pause stand bei Ballabgabe kein Spanier im Offside. Ebenso wenig war der Ball bei Joaquins Flanke zu Morientes' Kopftor in der Verlängerung hinter der Grundlinie. Bei dieser Szene gilt es immerhin anzumerken, dass der Referee schon vor dem vermeintlichem «Golden Goal» durch den Real- Madrid-Stürmer abgepfiffen hatte.
(René Baumann/sda)