Weniger Verkehrstote auf Schweizer Strassen Dienstag, 3. Juli 2007 / 14:04 Uhr
Neuenburg (sda) - Auf den Schweizer Strassen sind im vergangenen Jahr 370 Personen ums Leben gekommen. Das sind 39 Personen (9,5 %) weniger als 2005. Damit setzte sich der Trend zu weniger Verkehrstoten fort. Kaum verändert ist die Zahl der Verletzten.
 Velofahrer und Fussgänger müssen eine 6- bis 7-mal höhere Gefährdung in Kauf nehmen.
Im Jahr 2006 verletzten sich 5066 Personen bei Verkehrsunfällen schwer, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte. 21 652 Personen zogen sich leichte Verletzungen zu. Dies entspricht einem leichten Rückgang. Ein Viertel aller Unfälle sind auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen.
16 Prozent der tödlichen Unfälle lassen sich laut BFS zumindest teilweise auf Alkoholkonsum zurückführen. Das sind weniger als in den Jahren 2000 bis 2005, als der Jahresschnitt bei 20 Prozent lag. Bei 14 Prozent der Unfälle mit Schwerverletzten und bei 10 Prozent jener mit Leichtverletzten war Alkohol im Spiel. Dies sind laut BFS leicht höhere Werte als 2000-2005.
Töfffahrerinnen und -fahrer haben im Vergleich mit Autolenkern ein 18-fach grösseres Risiko, tödlich zu verunglücken, wie die Statistik zeigt. Fahrradfahrer und Fussgänger sind 6- bis 7-mal gefährdeter, Opfer eines tödlichen Unfalls zu werden.
(ht/sda)
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