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Winterspiele 2022 in Almaty, Oslo oder Peking

Montag, 7. Juli 2014 / 14:05 Uhr
aktualisiert: 8. Juli 2014 / 14:46 Uhr

Die kasachische Stadt Almaty, Oslo und Peking sind die drei offiziellen Kandidaten für die Olympischen Winterspiele 2022. Dies gab das Internationale Olympische Komitee (IOC) in Lausanne bekannt.

Das von vielen Künstlern belebte Oslo, entscheidet sich im Herbst ob es sich endgültig bewerben will.

Die Auswahl war eigentlich bereits gegeben. Das ukrainische Lwiw hatte sich vor einer Woche wegen der politischen Unruhen im Land aus dem Bewerbungsverfahren zurückgezogen und erwägt einen neuen Anlauf für 2026. Die Region Graubünden, München, Krakau und Stockholm hatten nach Widerständen in der Bevölkerung schon zuvor ihre Olympia-Pläne für 2022 aufgegeben.

Zudem ist offen, ob sich Oslo überhaupt zur Wahl stellen wird. Erst im Herbst will die norwegische Regierung endgültig über eine Bewerbung und finanzielle Garantien entscheiden. Auch in Norwegen gibt es viele Stimmen, die sich gegen eine Olympia-Ausrichtung aussprechen.

Das IOC will zukünftig keine Sommer- und Winterspiele nach dem Prinzip «immer besser, grösser, teurer» ausrichten. «Jeder Ausrichter meinte, alles genauso zu machen wie bei vorherigen Spielen - nur noch etwas besser», sagte Gilbert Felli, der geschäftsführende Direktor des IOC, in Lausanne. «Wir sagen jetzt: Nein, es ist nicht möglich, so weiterzumachen.» Dies ist auch Almaty, Oslo und Peking mit auf dem Weg gegeben worden.

Über die Vergabe der 24. Winterspiele entscheidet die IOC-Session am 31. Juli 2015 in Kuala Lumpur.
(bert/Si)


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