Erneut Kämpfe in Mogadischu Samstag, 31. März 2007 / 12:44 Uhr
Mogadischu - In der somalischen Hauptstadt Mogadischu haben sich Soldaten und Aufständische den dritten Tag in Folge Auseinandersetzungen geliefert.
 Mogadischu werde wahllos zerbombt und beschossen.
Im Stadtgebiet war erneut Artilleriefeuer zu hören, als äthiopische und somalische Truppen ihre Offensive gegen die radikalen Islamisten wieder aufnahmen.
Bewohner berichteten von enormen Zerstörungen. Die ganze Stadt werde wahllos zerbombt und beschossen.
Zehntausende Menschen sind in diesem Monat aus der Stadt geflohen, die Spitäler sind überfüllt.
Internationale Unterstützung
Das äthiopische Militär, das die somalischen Truppen unterstützt, erklärte am späten Freitagabend, es habe inzwischen mehr als 200 Aufständische getötet. Die jüngsten Kämpfe sind die schwersten seit der Entmachtung der Islamisten zum Jahresanfang. Damals waren die Rebellen von den Regierungstruppen vertrieben worden.
Nach dem Abzug der äthiopischen Soldaten soll eine 8000 Mann starke Friedenstruppe der Afrikanischen Union (AU) für Sicherheit in dem Land am Horn von Afrika sorgen. Anfang des Monats landeten die ersten AU-Friedenssoldaten aus Uganda in Mogadischu, auch sie wurden bereits von Aufständischen angegriffen. (bert/sda)
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