Kämpfe in Mogadischu halten an Freitag, 23. März 2007 / 16:11 Uhr
Mogadischu - Die Kämpfe zwischen äthiopischen und somalischen Soldaten auf der einen und Aufständischen auf der anderen Seite im Süden der somalischen Hauptstadt Mogadischu hielten ungeachtet einer Waffenruhevereinbarung an.
 Der Hawiye-Clan steht der Übergangsregierung feindlich gegenüber. (Archivbild)
Am dritten Tag heftiger Gefechte ist die Zahl der Verletzten auf mindestens 300 gestiegen. «Das sind jedoch nur diejenigen, die Spitäler erreicht haben», sagte Pascal Hondt, Delegationsleiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) für Somalia, in Nairobi.
Vermutlich sei die Zahl noch höher. Wie viele Menschen getötet wurden, sei derzeit schwer zu schätzen.
Einigung mit Clans?
Ein Vertreter des Hawiye-Clans hatte zuvor im somalischen Radio berichtet, dass die Clan-Chefs sich mit Vertretern des äthiopischen Militärs auf einen Truppenrückzug geeinigt hätten.
Der Hawiye-Clan steht der Übergangsregierung von Präsident Abdullahi Yusuf Ahmed, die sich unter äthiopischem Schutz in Mogadischu installiert hat, feindlich gegenüber.
Verbindung mit Islamisten
Die islamischen Milizen, die sich Ende Dezember vor dem Einmarsch der äthiopischen Truppen aus der Hauptstadt zurückgezogen hatten, rekrutierten sich zum grossen Teil aus dem Hawiye-Clan.
(ht/sda)
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