Familie von Nigerianer erhält Entschädigung Dienstag, 1. Juni 2010 / 23:26 Uhr
Bern - Die Familie des nigerianischen Ausschaffungshäftlings, der Mitte März am Flughafen Zürich gestorben ist, hat von der Schweiz eine finanzielle Entschädigung erhalten. Dies sagte die Sprecherin des Bundesamtes für Migration (BFM), Marie Avet, gegenüber dem Westschweizer Fernsehen TSR.
 Neu soll aber für jeden Sonderflug ein Arzt und ein Rettungssanitäter aufgeboten werden.
Wie viel Geld die Familie erhalten hat, wollte Avet auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA nicht bekanntgeben. Es handle sich um eine «humanitäre Geste» der Familie gegenüber, die zur Deckung der Bestattungskosten diene, erklärte sie und fügte hinzu: «Das BFM bedauert diesen tragischen Zwischenfall zutiefst.»
Der Ausschaffungshäftling aus Nigeria war Mitte März am Flughafen Zürich vor einem Sonderflug in sein Heimatland gestorben. Danach hatte das BFM die Sonderflüge für Zwangsausschaffungen vorübergehend auf Eis gelegt. Ende Mai kündigte das BFM an, die Flüge schrittweise wieder aufzunehmen. Neu soll aber für jeden Sonderflug ein Arzt und ein Rettungssanitäter aufgeboten werden.
(fest/sda)
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