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Toni Brunner soll auf Maurer als Parteipräsident folgen

Freitag, 11. Januar 2008 / 19:35 Uhr

Zürich - Der 33-jährige St. Galler Nationalrat Toni Brunner soll neuer Präsident der SVP Schweiz werden. Als Nachfolger von Ueli Maurer soll er einer neu organisierten Geschäftsleitung vorstehen. Zu ihr gehört auch alt Bundesrat Christoph Blocher.

Toni Brunner wird voraussichtlich im März neuer SVP-Präsident.

Die Neuorganisation der Parteileitung dränge sich im Zuge einer Professionalisierung der immer grösser werdenden Partei auf, sagte Parteipräsident Ueli Maurer in Zürich vor den Medien. Deshalb habe der Zentralvorstand entsprechende Anträge beschlossen. Darüber abstimmen wird die Delegiertenversammlung Anfang März.

Brunner, den Maurer «als Sympathieträger der Nation» bezeichnete, zeigte sich stolz über das Vertrauen, das ihm entgegengebracht werde. Der Partei stünden interessante Zeiten bevor, so Brunner. Obwohl ihn Maurer auch als Generalisten pries, sagte Brunner: «Ich muss noch besser Französisch lernen.»

SVP will Wahl 2011 gewinnen

Ziel der SVP sei es, die Wahlen 2011 zu gewinnen, sagte Brunner weiter. Er sei stolz, dabei von einem Führungsteam unterstützt zu werden. Jedes Teammitglied steht einem Ressort vor und hat Mitarbeitende zur Seite.

Das Team um den neuen Präsidenten besteht aus Fraktionspräsident Caspar Baader, Vizepräsident Adrian Amstutz, Vizepräsident Yvan Perrin, Vizepräsident Christoph Blocher, Vizepräsidentin Jasmin Hutter und Vizepräsident Walter Frey.

Blocher mit 200 Prozent

Christoph Blocher sagte, er werde wie bisher seine Kraft und sein strategisches Geschick zum Wohle des Landes einsetzen. Er werde wohl über 200 Prozent Einsatz leisten, meinte er. Und wieder sei er Mitglied eines 7-köpfigen Gremiums.

Nicht Mitglied des Gremiums ist Ueli Maurer. Er freue sich auf freie Abende und hoffe auf einzelne Dossiers, die er für die Partei bearbeiten werde, sagte Maurer.

Die SVP bleibe so lange in der Opposition, bis die Bundesversammlung von der SVP vorgeschlagene und der SVP genehme Kandidaten in den Bundesrat wähle. Dies betonten sowohl Maurer als auch Brunner. Die Türe für die jetzigen SVP-Bundesräte zur Fraktion blieben verschlossen.

(tri/sda)


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