NORDKOREA-KRISE
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USA und Nordkorea setzen Gespräche in Genf fort

Sonntag, 2. September 2007 / 12:58 Uhr

Genf - Die USA und Nordkorea haben in Genf ihre bilateralen Gespräche fortgesetzt. Das Treffen über das Atomprogramm Nordkoreas und die Normalisierung der diplomatischen Beziehungen findet in der UNO-Mission Nordkoreas in Genf statt.

Sprach von einem «guten» Treffen: Nordkoreas Unterhändler Kim Kye-Gwan.

Nach der ersten Verhandlungsrunde vom Samstag hatten sich beide Seiten optimistisch geäussert. Es habe eine Verständigung darüber gegeben, was in den nächsten Monaten erreicht werden müsse, sagte US-Chefunterhändler Christopher Hill am Samstagabend.

Ähnlich äusserte sich auch nordkoreanischer Kollege Kim Kye Gwan, der von einem guten Treffen sprach. Die Gespräche fanden am Samstag hinter verschlossenen Türen in der Botschaft der USA in Genf statt. Vor Gesprächsbeginn gaben beide Delegationen keine Erklärungen ab.

Grundsätzliche Einigung

Das auf zwei Tage angesetzte Treffen in Genf ist Teil einer Serie von insgesamt sechs Arbeitskreisen, die im Februar nach einer grundsätzlichen Einigung im Atomstreit vereinbart worden waren. Nordkorea hatte sich verpflichtet, sein umstrittenes Atomwaffenprogramm aufzugeben.

Im Gegenzug waren dem verarmten und unter Hunger leidenden kommunistischen Staat wirtschaftliche Hilfe, Energielieferungen, ein Ende der Sanktionen und eine Normalisierung seiner diplomatischen Beziehungen in Aussicht gestellt worden.

(ht/sda)


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