Umfrage zeigt Nein zu Senkung des Umwandlungssatzes Donnerstag, 4. Februar 2010 / 10:45 Uhr aktualisiert: 11:26 Uhr
Bern - Wäre am letzten Sonntag abgestimmt worden, hätten 40 Prozent der Schweizer Stimmberechtigten zur Senkung des Umwandlungssatzes in der Beruflichen Vorsorge Nein gesagt. Nur 12 Prozent hätten der Vorlage zugestimmt. 39 Prozent sind noch unentschlossen.
 40 Prozent der Schweizer Stimmberechtigten hätten am Sonntag zur Senkung des Umwandlungssatzes Nein gesagt.
Das zeigt eine Befragung des Meinungsforschungsinstituts Demoscope bei 1002 Stimmberechtigten (ausser im Tessin), deren Resultate nun veröffentlicht wurden. Die Umfrage zur Abstimmung vom 7. März wurde im Auftrag des Gewerkschaftsbunds und der Gewerkschaft Unia zwischen dem 25. Januar und dem 1. Februar durchgeführt.
Die Senkung des Umwandlungssatzes in der Zweiten Säule wird zurzeit von den Sympathisanten aller Parteien deutlich abgelehnt. So sagen 49 Prozent der Anhänger der SP, 46 Prozent der Grünen, 42 Prozent der CVP und 41 Prozent der SVP Nein. Selbst die Anhänger der FDP lehnen die Vorlage deutlich - mit 40 Prozent - ab.
Abstimmung noch nicht entschieden
Trotz des Vorsprungs des Nein-Lagers sei die Abstimmung noch nicht entschieden, halten die Gewerkschaften fest. Denn 39 Prozent der Stimmberechtigten wissen noch nicht, wie sie stimmen wollen. Die Unsicherheit ist in der Westschweiz (48 Prozent Unentschlossene) höher als in der Deutschschweiz (36 Prozent).
Auch die Frauen sind etwas unsicherer (44 Prozent) als die Männer (32 Prozent). Am unsichersten sind die jüngeren Stimmberechtigten bis zum 34. Altersjahr: Auch sie sagen zwar mehrheitlich Nein (24 Prozent zu 8 Prozent Ja). 51 Prozent dieser Alterskategorie haben sich allerdings noch keine definitive Meinung gebildet.
(tri/sda)
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